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Sophie, erzähl mal... Wie hast du mit dem Malen und Lettern begonnen?


Hey du! Ich bin Sophie und ich stecke hinter "heartbeatillus".


Mit dem Lettern habe ich so angefangen, wie vermutlich ganz viele: Ich habe auf verschiedenen Plattformen schöne Schriftzüge gesehen und wollte das auch einmal ausprobieren.

Den Begriff "Handlettering" kannte ich bis dahin nicht. All das begann 2016.


Ich schnappte mir also Stift und Papier und versuchte die Schriftzüge nach zu zeichnen. Hier brachte ich mir selbst die "Faux Calligraphie" oder auch "falsche Kalligraphie" bei. Doch diesen Begriff lernte ich erst in meinem ersten Workshop kennen.


Durch Instagram wurde ich auf Handlettering Künstler*innen aufmerksam. Durch eine Empfehlung holte ich mir meinen ersten Tombow ABT Stift und war sehr verzweifelt, denn so richtig gut wollte das mit dem Brushlettering nicht klappt. Kein Wunder! Denn damals wusste ich nicht, dass die richtige Größe des Papiers genauso wichtig war, wie der richtige Stift. Ich wollte mit dem großen Brushpen auf einem kleinen Papier lettern.... das bescherte mir nur ein angekratztes Ego. Also perfektionierte ich - soweit es mir möglich war - die Faux Calligraphie.



Mein Interesse war geweckt und ich wollte einen Workshop machen, die waren mir aber zu diesem Zeitpunkt noch zu teuer. Glücklicherweise wurde ich bald auf einen Handlettering Workshop aufmerksam, der nur wenig kostete. Mit zwei Künstler*innen, denen ich auch auf Instagram folgte. In dem Workshop lernte ich die richtige Technik, sowie Tipps und Tricks.


Für meine Letterings habe ich meistens Aquarellhintergründe erstellt. Richtige Motive gemalt habe ich aber nicht, weil "Ich kann ja nicht malen". Ende 2017 traute ich mich dann aber doch an die ersten Motive heran. 2018 habe ich an meinem ersten Workshop teilgenommen und von da an war ich Feuer und Flamme. Ich bemerkte, dass wenn ich die richtigen Materialien hatte UND mir jemand Schritt für Schritt zeigte wie es geht, dann kann ich ja doch malen. Zumindestens mochte ich die Ergebnisse und das heißt schon was. Denn eigentlich bin ich sehr kritisch mit meinem eigenen Werken.


Ich liebe das Malen mit Aquarell, weil ich damit meinen Perfektionismus auf die Seite schieben kann. Aquarell - vorallem bei der Nass in Nass Technik- lässt sich nur bedingt kontrollieren. Und genau das gefällt mir so daran: Ich kann dabei abschalten und die Farbe auf dem Papier einfach fließen lassen.






Ich habe also weiter geübt und Motive (nach-) gemalt, weil es mir Spaß machte. Ich teilte meine Bilder in meinem privaten Instagramprofil und bekam irgedwann die Anfrage, ob ich nicht für jemanden ein Bild malen könnte mit dem Spruch "Grüner wird's nicht". Die Person würde mich auch dafür bezahlen, weil ihr meine Bilder so gut gefielen.


Zuerst dachte ich, dass das ein Scherz wäre.... wer würde denn bitteschön von MIR Bilder kaufen wollen?! Ich fragte meinem besten Freund, was er davon hielt und ob er denn Bilder von mir kaufen würde. Seine Antwort war "Na sicher, warum denn nicht?".

Also fasste ich meinen Mut zusammen und schickte der Person eine Nachricht zurück und machte in paar Skizzen. Leider kamen nach ein paar Nachrichten keine Antwort mehr zurück und die Person hat ihr Bild nie erhalten.


Aber plötzlich war da eine Tür aufgegangen. Plötzlich war da eine Möglichkeit, dass meine Bilder nicht nur inspirierten, sondern auch anderen eine Freude machen könnten. Plötzlich arbeitete die Idee in mir das ganze nebenberuflich zu machen. Und der Rest ist Geschichte.


Ich möchte mit meinen Bilder inspirieren, motivieren und anderen eine Freunde machen. Ich möchte in Zukunft gerne selbst Workshops geben, denn DU kannst genauso das Malen und Lettern lernen wie ich damals. DU kannst den Glaubenssatz "Ich kann nicht malen" aus deinem Kopf verbannen und dir mit den Malen gesunde Routinen für deinen Alltag etablieren.


Alles Liebe,

Sophie








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